Plzeňské sympozia

Miroslav Petříček

Der Leib und das Sehen

9–14 (tschechisch), Resumé S. 14 (deutsch)
Die Beziehung zwischen der menschlichen (gelebten) Leiblichkeit und dem Sehen stellt zwar ein großes phänomenologisches Thema dar, ihre Wurzeln reichen jedoch bis ins 19. Jahrhundert zurück, zur philosophischen Interpretierung des Schaffens Paul Cézannes bei Maurice Merleau-Ponty und nach ihm bei Max Imdahl als eines der herausragenden Beispiele eines eingefleischten (inkarnierten) Verstands. Es ist vielleicht möglich, noch weiter zu gehen, und zu zeigen, dass dieses Verständnis der Untrennbarkeit der Seele vom Körper bereits durch den von Vischer in seine Ästhetik eingeführten Begriff Einfühlung (Empathie) angedeutet wird, deren These über die mimetische Aneignung der Welt man nach der Phänomenologie als einen originellen Beitrag zur Theorie des Sehens, des Verstehens und der Interpretierung verstehen kann.
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