Plzeňské sympozia

Milena Lenderová

"Unsere Freizeit werden wir dazu nutzen, in der Speisekammer Ordnung zu machen". Die Frauenwelt zwischen Arbeit und Unterhaltung

S. 14–25 (tschechisch), Resümee S. 26–27 (deutsch)

Zu Beginn des 19. Jahrhunderts dominierte der lineare Zeitbegriff die gesamte Gesellschaft. Sowohl der wirtschaftliche Wandel als auch die Verbreitung der Alphabetisierung waren eine große Hilfe. Mit der Aufteilung des Lebens in den öffentlichen und den privaten Bereich trennten sich die Zeit der Männer und die Zeit der Frauen. Männer benutzten die Freizeit signifikant früher, mit der Begründung, dass sie sich nach der Arbeit ausruhen mussten. Aber auch Frauen durften ihre Freizeit sinnvoll und nützlich verbringen. Es wurden vor allem karitative Aktivitäten respektiert, mit gewissen Einschränkungen die Lektüre oder das Interesse am Schreiben, wobei beides als Flucht vor der Realität verstanden wurde. Immer mehr Zustimmung fand das Reisen der Frauen als ein wichtiges Mittel der Bildung und der Befestigung des nationalen Bewusstseins. Am Ende des Jahrhunderts kommt auch der Frauensport dazu.

Schlüsselwörte: Freizeit der Frauen – Frauenarbeit – bürgerlicher Salon – Frauenlektüre – Frauenunterhaltungen – Reisen der Frauen

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